
"Es ist sprichwörtlich eine Kunst, als Unternehmer oder Führungskraft Antworten auf die immer komplexeren Fragen eines sich stetig wandelnden Marktes zu finden". Mit diesen Worten beschreibt Dr. Joachim Galuska, Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld GmbH in Bad Kissingen, das Thema des diesjährigen Wirtschaftskongresses "Die Kunst des Wirtschaf-tens".
Vom 10. bis 13. Juni 2010 lädt die Akademie Heiligenfeld ein, zusammen mit namhaften Referenten aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, nach einer neuen Kunst im Prozess des Wirtschaftens zu suchen. Denn erfolgreiches und wirtschaftliches Handeln wird immer mehr zu einer Kunstfertigkeit.
In der Unternehmensführung reicht es nicht mehr, sich einseitig an finanziellen Kennzahlen zu orientieren, wie unsere Weltwirtschaftskrise zeigt. Zügellose Wachstumsphantasien führten dabei das globale Wirtschaftssystem an den Rand des Zusammenbruchs und erzeugten gleichzeitig eine tiefgreifende Krise der gesellschaftlichen Werte.
„Wir leben in einer Situation komplexer werdender Anforderungen, die es erfordert, dass wir in Zukunft unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven, und damit verbunden unterschiedliche Werte, auf kreative Art und Weise zusammenbringen“, gibt Dr. Galuska Auskunft. Dies bedeutet zum Beispiel neben einer effizienten Organisation, die Mitarbeiterperspektive, die Unternehmenskultur, die Kundenperspektive, natürlich die Märkte, aber auch unsere soziale und ökologische Verantwortung zu berücksichtigen.
In der Vergangenheit hat es schon Persönlichkeiten gegeben, denen dies erfolgreich gelungen ist. Sie besitzen auf ihre Weise eine Art "Meisterschaft im Wirtschaften", sind mehr virtuose Künstler als handwerkliche Manager.
Solche Menschen und andere, die sich über eine menschengerechte Wirtschaftsweise Gedanken machen, sind Referenten auf dem Wirtschaftskongress der Akademie Heiligenfeld.
Dazu gehören unter anderem:
Neben den Plenumsvorträgen finden täglich mehrere Parallelvorträge zu Beispielen erfolgreicher werteorientierter Unternehmensführung statt, in deren Anschluss zur Diskussion mit den Referenten eingeladen wird. In den am Nachmittag angebotenen Workshops und Seminaren zu Themenfeldern wie z. B. "Kunst, ein Familienunternehmen zu führen", "Der Unternehmer als Künstler" und "Kunst des Selbstmanagements" können die Kongressteilnehmer selbst aktiv werden.
Über die "Kunst des Zeitungsmachens im Web 2.0-Zeitalter" sprechen unter anderem der Chefredakteur des Handelsblatts Bernd Ziesemer und der Gründer des BILDblogs Stefan Niggemeier bei einem Podiumsgespräch, welches von Michael Reinhard, Chefredakteur der Main-Post, moderiert wird. Eingerahmt wird der Kongress von einem kulturellen Programm mit Musik und Tanz.
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