In einer Untersuchung des F.A.Z. Instituts aus dem Jahre 2005 wurden fast 200 Vertreter von Kundenunternehmen befragt, welche Merkmale einen guten Vertriebsprozess ausmachen. Prozentual wurden dabei folgende Kriterien genannt, wobei Mehrfachnennungen möglich waren:
99 % eine Verständliche Darstellung von Leistung und Preis im schriftlichen Angebot
97 % eine kurze und verständliche Angebotspräsentation
96 % sich beim ersten Besuch vom Anbieter gut verstanden fühlen
96 % ein auf den ersten Besuch gut vorbereiteter Anbieter
93 % ein Anbieter, der bereits beim ersten Besuch Verständnis für das Geschäft und die Branche des Kunden demonstriert
93 % eine Angebotspräsentation, die sich auf die Kundenprobleme, die spezifische Lösung und den Nutzen konzentriert
91 % auf den Kundenbedarf zugeschnittene Informationen beim ersten Besuch
89 % die Darstellung von Zielen, Bedürfnissen und Entscheidungskriterien im schriftlichen Angebot
88 % ein Management-Summary als Teil des schriftlichen Angebots
88 % Die Vereinbarung von klaren nächsten Schritten nach dem ersten Besuch
Damit wird deutlich, dass viele Kunden die Nase voll haben von Standardpräsentationen ohne direkten Kundenbezug. Zusätzlich ergeben sich Verbesserungspotentiale in der individuellen Kundenansprache, der Formulierung von konkreten Handlungsvorschlägen und der Verdichtung der eigenen Vorschläge in Form eines Management-Summarys.
Wodurch sind viele dieser Defizite bedingt und was ergeben sich daraus für Konsequenzen für die Optimierung der eigenen Vertriebsprozesse:
Schlussfolgerung:
Die Optimierung der Vertriebsprozesse läuft häufig darauf hinaus, dass der Anbieter den Kundennutzen durchgängig, also über den gesamten Vertriebsprozess bis hin zur Auftragserfüllung, in den Mittelpunkt stellt und dem Kunden gegenüber ausreichend kommuniziert. Der Kunde fragt so gut wie nie "Wie gut ist die Lösung". Statt dessen richtet sich sein Augenmerk darauf "Was bringt die Lösung meinem Unternehmen bzw. meiner Abteilung bzw. meiner Person".
Beraterprofil von Harald Weber - Experte für Vertriebsproduktivität Rezessions resistente Vertriebsprozesse - Wunsch oder...

Veranstalter: GRUNDIG AKADEMIE Akademie für Wirtschaft und Technik gemeinnützige Stiftung e.V.
Synonyme zu "Vertriebsprozessoptimierung":
Vertriebsoptimierung, Optimierung von Vertriebsprozessen, Vertriebsprozessmanagement, Leistungssteigerung im VertriebWeiterführenden Themencenter zu "Vertriebsprozessoptimierung":
Ablauforganisation, Blockaden Management, Call Center, Dezentralisierung, Geschäftsprozessoptimierung, Logistik, Prozessoptimierung, Technischer Vertrieb, Umsatzmaximierung, Vertriebscoaching, Vertriebscontrolling, Vertriebsoutsourcing, VertriebssteuerungUnternehmensberatung Stephan Bauriedel (CRM)
Deutschland - 14057 BerlinINtem Trainergruppe Seßler & Partner GmbH
Deutschland - 68219 MannheimViele Verkäufer wissen im Arbeitsalltag nicht, wofür ihr Unternehmen steht und wohin es sich entwickeln möchte. Entsprechend unstrukturiert bearbeiten sie den Markt. Deshalb sollten Unternehmen eine eigene Vision für ihren Vertrieb entwickeln...
5 Thesen für effizienten Vertrieb in der Rezession Die weltweite Rezession hat für jeden Vertrieb einschneidende Konsequenzen. salegro macht die neue Lage an fünf Symptomen fest: Immer mehr Einkaufsentscheidungen werden auf Eis...
Das "Praxishandbuch Key Account" ist ein persönlicher Coach für Key Account Manager und Verkäufer, den man immer wieder zu Rate ziehen kann. Es trägt dazu bei, alle wichtigen Ressourcen und prinzipiellen Kompetenzen erfolgreicher...
Erarbeitung von Zielen zur Steuerung der Vertriebsprozesse und Vergütungssysteme zur nachhaltigen Optimierung dieser Prozesse
Dr. rer. pol. Heinz-Peter Kieser
Das EWOS Institut für Vertriebsentwicklung steht für systemische Wirksamkeitssteigerung im Vertrieb.
TRAININGS- UND BERATUNGSSCHWERPUNKTE:
Hochindividualisierte Verkaufstrainings; Optimierung und Begleitung von Vertriebsteams; Strategieentwicklung im Vertrieb
Vertriebsdiagnose ; Vertriebs GPS.
Mag. Gerald Geretschläger, Vertiebsexperte
verwandte Themen